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München, Bayerisches Hauptsstaatsarchiv, Geheimes Hausarchiv, Mannheimer Urkunden, Oberamt Germersheim, Nr. 489

charter

o.O., 7. August 1472 , Ausfertigung

Pergament

Johann Linck (Lincke), Verweser des Klosters Lorsch, und der Konvent übergeben den durch Handschuhsheim verlaufenden Graben samt den dazugehörigen Rechten an Kurfürst Friedrich, Pfalzgraf bei Rhein, als Dank für seine gewährten Gnaden und seinen Schirm. Das Kloster Lorsch verfügt seit alters her über zahlreiche Besitzungen in Handschuhsheim. Durch diese wurde in früherer Zeit ein Graben angelegt, in dem Wasser fließt und Fischfang möglich ist. Kurfürst Friedrich und seine Erben dürfen diesen Graben mit den dazugehörigen Rechten für ewige Zeit nutzen, müssen diesen aber in gutem Zustand bewahren. An beiden Ufern des Grabens sollen Grenzsteine gesetzt werden. Abfluss und Tränke sollen unverändert bleiben. Der Abfluss ist vom Kurfürsten in Stand zu halten.
Ankündigung des Siegels des Verwesers der Propstei Lorsch und des Konvents.
Der geben ist off frytag nach sannt Sixts tag Anno domini Millesimoquadringentesimo septuagesimosecundo.

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Virtual Archive

Persistent URL: https://archivum-laureshamense-digital.de/view/bhsa_ga_mu_oberamt_germersheim_nr_489
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-471136   
DOI: 10.11588/diglit.47113

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