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Darmstadt, Hessisches Staatsarchiv, Bestand A 1 Nr. 167/22

Urkunde: Beschreibung der Güter des Schönauer Hofs in Nordheimer und Wattenheimer Gemarkung

Nordheim, 1592 Januar 13 , Ausfertigung

Pergament

Hans Beckerlin, Schultheiß zu Nordheim, und die Gerichtsschöffen Klaus Eberhart, Georg Kheim, Wiegand Kheim, Georg Wetzel, Hans Kheim, Hans Gebell und Peter Scherer beschreiben für Matthias Damer, kurpfälzischer Keller des Schönauer Hofs zu Worms, die Güter und durch den gestiegenen Rhein verloren gegangenen Güter des zur Kellerei gehörigen Gutshofs (Bawguth) in Nordheimer und Wattenheimer Gemarkung. Nach dem Tod des Antonius Kießel, Bender und Bürger zu Worms sowie letzter Inhaber des Leibgedings, fiel der Gutshof heim, von dem ein jährlicher Zins von 50 Malter Korn, 1 Kappen und 100 Eier fällig war. Auf Grundlage der alten Bestandsurkunde fand eine Begehung und Beschreibung der Güter statt:
Im Oberfeld: 1 ½ Morgen, grenzen an das Gut des Stifts zu Neuhausen. 1 ½ Morgen, erstrecken sich bis an den Wattenheimer Weg und grenzen in Richtung Wattenheim an das Gut der Rebsteckin aus Worms und an das Gut des Wittums zu Wattenheim. 2 ½ Morgen, grenzen an die genannten 1 ½ Morgen sowie an das Gut des Wendelin Beckerlin und der Kirche zu Wattenheim. 10 Morgen ebenda, grenzen an das Gut der Rebsteckin zu Worms und des Hans Böß des Alten. 1 Morgen im Wattenheimer Feld auf dem Salmrain, grenzt an das Gut des [Wolfgang von Dalberg, Erz]bischof zu Mainz. 1 Zweitel ebenda, grenzt an das Gut des [Wolfgang von Dalberg, Erz]bischof von Mainz und des Hans Wetzel aus Wattenheim. 1 Zweitel an der Weglänge zwischen Hofheim und Wattenheim. 1 Morgen in den Krötenäckern in Wattenheimer Gemarkung, grenzt an das Gut des Klosters Lorsch und des Jobst Beckerlin. 3 Morgen im Kreuzgewann, grenzen an das Gut der Witwe von Lorenz Brüder und des Bernhard Kheim. 15 Morgen ebenda, grenzen an das Gut der Witwe von Ewald Naß und der Domherren von Worms. 1 Morgen im kurzen Gewännchen bei dem Fuchsloch, grenzt an das Gut von Cyriakus (Ziliox) Hilpert und der Pfarrei von Wattenheim. 3 ½ Morgen ebenda, grenzen an das Gut des Stifts zu Neuhausen und von Jobst Beckerlin. ½ Morgen auf der kleinen Platte, grenzt an das Gut des Stifts zu Neuhausen und der Erben des Michael Frederer. 1 Zweitel ebenda, grenzt an das Gut von Hans Kheim und von Peter Beyer. 3 Morgen ebenda, grenzen an das Gut der Witwe des Lorenz Brüder und von Peter Beyer. 3 Morgen beim Wormser Weg, grenzen an den Heerweg und an das Gut der Witwe von Lorenz Brüder. 3 Morgen ebenda, grenzen jenseits des Heerwegs an das Gut von Wendelin Beckerlin, die Hofheimer Gemarkung und an das Gut des Nordheimer Schultheißen Hans Beckerlin. 1 Zweitel, grenzt an die eben genannten 3 Morgen, an das Gut der Erben des Peter Ferbert aus Hofheim und des Klaus Noltt. 1 Viertel im Holderbusch, grenzt an das Gut von Cyriakus Hilpert und des Stifts zu Neuhausen. 1 Morgen ebenda, grenzt an das Gut des Stifts zu Neuhausen und der Witwe des Ewald Bibeßheimer. 1 Zweitel beim Neuländer Pfad, grenzt an das Gut von Schönau und von Hans Böß. 7 Morgen ebenda, grenzen an das Gut der Witwe des Valentin Kheim und von Hans Böß. 3 Morgen beim Wormser Weg, grenzen an das Gut des Antonius Becker und des Stifts zu Neuhausen.
Im Niederfeld: 10 Morgen an den Zäunen, die an den Brühl angrenzen, grenzen an die Bannzäune und an das Gut von Heinz Becker aus Wattenheim. 2 Morgen auf dem Bruchrain, grenzen an das Gut von Hans Wetzel und von Antonius Becker. 2 Morgen zwischen den zwei Wattenheimer Wegen, grenzen an das Gut des Hans Wetzel aus Wattenheim und des Klosters Lorsch. 7 Morgen hinter der Platte, grenzen an das Gut von St. Johann bei Alzey und der Witwe des Valentin Kheim. 1 ½ Morgen, grenzen an den Heerweg, an das Gut von Hans Böß dem Jungen und von Bernhard Kheim. 9 Morgen, erstrecken sich über den Neuländer Pfad, grenzen an den Rhein und an das Gut von Asmus Kheim. Von diesen 9 Morgen sind 3 Morgen nicht mehr zu gebrauchen, da sie vom Rhein überschwemmt wurden. 4 Morgen, grenzen an den Rhein. Diese 4 Morgen sind nicht mehr vorhanden, da sie vom Rhein überschwemmt wurden. 1 Zweitel am Gegersberg, der vom Rhein überschwemmt wurde. 2 Morgen zwischen dem alten Teich und dem Rhein, die samt Teich vom Rhein überschwemmt wurden. 3 Morgen zwischen den zwei Teichen in den Allmendäckern, grenzen an das Gut der Witwe des Michael Freder und an die Rebsteckin zu Worms. 1 ½ Morgen beim alten Teich, die bis auf ein kleines Stück vom Rhein überschwemmt wurden. ½ Morgen auf der Steinlache, grenzt an das Gut von St. Johann bei Alzey. 3 Morgen beim Fahrweg, grenzen an das Gut von Jobst Beckerlin und der Rebsteckin zu Worms. 7 Morgen unterhalb der Platte, grenzen an das Gut des Stifts zu Neuhausen und des Asmus Kheim. 2 Morgen im Sellebüschel, grenzen an das Gut von Asmus Kheim. 2 ½ Morgen beim Fahrweg, grenzen an das Gut von St. Johann zu Alzey und des Stifts zu Neuhausen. 1 ½ Morgen ebenda, grenzen an das Gut der Rebsteckin zu Worms und des Asmus Beckerlin. 1 Zweitel ebenda, grenzt zu beiden Seiten an das Gut des Stifts zu Neuhausen. 1 ½ Morgen an den Ringelweiden, grenzen an das Gut von Hans Kheim und des Stifts zu Neuhausen. 1 ½ Morgen auf dem Setzbühl, grenzen an das Gut von Hans Böß dem Alten und von Bernhard Kheim. 1 ½ Morgen am Werk, Deuch fhur genannt, die Gänseweide, grenzen oben an das Gut der Erben von Peter Ferber aus Hofheim und unten an den Gemeindeteich. 2 Morgen ebenda, grenzen an das Gut der Pfarrei von Wattenheim und der Erben von Peter Ferber aus Hofheim. 1 ½ Morgen an den Schwemmäckern, grenzen an das Gut von St. Johann bei Alzey.
Wiesen: 8 Mannesmahd Wiesen auf dem Brühl, grenzen an das Gut des Stifts zu Neuhausen und der Rebsteckin zu Worms. 4 Mannesmahd neben dem jungen Altried, grenzen an das Gut von Hans Gebell dem Jungen und an die Gemeindeweide. 1 Mannesmahd zwischen der Keblache, d.h. an den 13 Schlägen, grenzt an das Gut der Rebsteckin von Worms und der Witwe von Lorenz Bender. 24 Mannesmahd Wiesen an der Guntherswiese, grenzen an das Gut von Georg Wetzel und der Domherren von Worms.
Ankündigung des Nordheimer Gerichtssiegels.
So geben vnd geschehen, den dreyzehenden Januarij Nach der Geburth vnsers lieben herrn vnd Seeligmachers Jesu Christi, Im Tausent, fünffhundert zwey vnd neuntzigsten Jahr.

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