Cover

Darmstadt, Hessisches Staatsarchiv, Bestand A 1 Nr. 20/13

charter

[Biblis], 7. Januar 1507 , Ausfertigung

Pergament

Eitel Vogt von Schwartzheimbach (Schwartzenbembach), Hauptmann zu Kaub, Kaspar [II.] Lerch von Dirmstein und Johann von Spanheim, genannt der Bacharacher, verkaufen Dekan, Kapitel und Präsenz des Stifts St. Andreas zu Worms ihre Güter in Bibliser Gemarkung für 1400 Gulden, die sie bereits erhalten haben. Die verkauften Güter sind unbelastet und frei von Abgaben, abgesehen von der Entrichtung des Zehnts.
Die verkauften Güter sind: 1 Hofstätte und Hofreite samt Zubehör in Biblis, genannt Pallas Schliederers Haus und Hofstätte, grenzt an das Gut von Hans Ganß und den Weg, der zum Bach hinführt. Zu dieser Hofstätte gehören folgende Äcker und Wiesen, die in 3 Feldern liegen: 2 Morgen im Dungauer Feld, auf dem Kiesling, grenzend an das Gut von Wendelin Kyme. 2 ½ Morgen, grenzend an das Gut des Konrad Brandenberger. 5 Viertel neben dem Gut des Klosters Lorsch. 1 ½ Morgen neben dem Gut von Johann Groiß, jetzt Wilhelm Weyse, an dem Mühlteich und grenzt an den Bach. 7 Morgen neben dem Gut des Stefan von Rückershausen, jetzt Wilhelm Ganß. 1 ½ Morgen, grenzen an das Gut von Peter Wetzel, und an das Gut von Wendelin Scheffer. 1 Zweitel, grenzend an das Gut der Hartmennen und den Mühlteich. 4 ½ Morgen, grenzend an das Gut von Konrad Brandenberger und den Mühlteich. 1 Morgen, grenzend an das Gut des Klosters Lorsch, in Richtung Heppenheim an das Pfründgut. 3 Morgen, grenzen an das Gut von Dietrich Scholl, jetzt Wilhelm Ganß. 5 Viertel, grenzen an das Gut von Johann Faßant und an den Mühlteich. 1 Zweitel im Entenbad, grenzt an das Gut der Beckerlin, jetzt Johann Helfrich. 2 Morgen, grenzen an das Gut von Dietrich Scholl und an das von Wilhelm Weyse. 2 Morgen und 1 Viertel, grenzen an das Gut der Johanniter (Johanser herren). 2 Morgen und 1 Viertel, grenzen an das Gut des Stefan von Rückershausen, jetzt Wilhelm Ganß, und von beckers Kinde zu Worms uff dem berge. 1 Morgen, grenzt an das Gut von Peter Wetzel und des Pfalzgrafen bei Rhein. 3 Morgen, grenzend an den hohlen Garten, das Gut von Hartmennen erben und an das Wittum. 1 Morgen im Steinerfeld, grenzend an das Gut des Stefan von Rückershausen, jetzt Wilhelm Ganß. 5 Morgen an der Worbe, grenzend an das Gut des Stefan von Rückershausen, jetzt Wilhelm Ganß. 5 Morgen, grenzen an das Gut des Propstes des Klosters Lorsch und an das des Johann Helfrich. 3 Morgen am Hauk, grenzen an das Gut der Johanniter. 1 Morgen übern weg, grenzt an das Gut der Hartmennen und des Wendelin Scheffer. 2 Morgen hinter dem Hauk, grenzen an das Gut von Hans Fogel und der scheidern kinde. 1 ½ Morgen, grenzend an das Gut von Hans Fogel, von Philipp Schaub und an den Merschweg. 5 Viertel, grenzen an das Gut von Kiesels Erben und von Jost Bickerlind. 1 ½ Morgen, grenzen an das Gut von Kiesels Erben und liegen neben dem Mersch. 2 Morgen, grenzen an den Merschteich neben dem Wittum. 1 Morgen an der Worbe, grenzt an den Teich neben Kiesels Erben. 2 ½ Morgen neben dem Teich, grenzen an das Gut von Kiesels Erben. 1 Morgen, grenzt an das Gut von Peter Drugdenhengst und von Johann Helfrich. 5 Morgen, grenzen an das Gut der Johanniter. 1 ½ Morgen, grenzen an das Gut von Hartmannen erben. 2 ½ Morgen neben dem Horweg, grenzend an das Gut der Johanniter.
In dem Hohen Feld liegen folgende Äcker: 7 ½ Morgen an der Schmidtbrücke. 1 Morgen, grenzt an den Hohen Weg und das Gut von Hans Leffel. 1 ½ Morgen, grenzen an den Hohen Weg und an das Wittum. 1 Zweitel, grenzt an das Gut des Herrn [Erzbischof] von Mainz, jetzt der Johanniter. 1 Zweitel, grenzt an das Gut des Herrn [Erzbischof] von Mainz, jetzt der Johanniter [!]. 3 ½ Morgen, grenzen an das Gut der Johanniter. 4 ½ Morgen, grenzend an das Gut des Klosters Lorsch, das jetzt zu einem Heppenheimer Altar gehört. 2 Morgen, grenzen an das Gut von Hartmennen erben und grenzen an den Hohen Weg. 1 Zweitel, grenzt an den Bösen, jetzt Johann Helfrich. 1 ½ Morgen, grenzen an das Gut von Peter Wetzel. 1 ½ Morgen, grenzen an den Bösen und an das Gut der Johanniter. 5 Morgen, grenzend an das Gut von Antonius Frihuit, von Johann Helfrich und des Medard. 2 Morgen, grenzen an das Wittum und an das Gut von Johann Helfrich. 7 Morgen, grenzen an den Wald, das Lehensgut und an das Gut von Wendelin Kyme. 4 Morgen, grenzen an den Wald, das Lehnsgut und an das Gut von beckers kinde vff dem berge. 2 ½ Morgen, grenzen an den Wald und an das Gut der Erben von Fasant.
An Wiesen werden verkauft: 5 Mannesmahd in der Speckwiese, grenzen an das Gut der Johanniter und in Richtung Rohrheim an das von Hans Leffel, Schultheiß zu Biblis. 5 ½ Mannesmahd, grenzen an den Laidbach und den steyn zu an das Gut von Wilhelm Ganß und an die Allmende. 4 Mannesmahd in dem Hetzigsrain, grenzen an das Gut der Erben von Junker Michael zum Stein (Junckher Mihas erben zum steyn), erstrecken sich zur Allmende hin und grenzen auf das Wittum des Pfarrers zu Biblis.
Was an schriftlichen Aufzeichnungen zu den genannten Gütern vorhanden ist, soll den Käufern ausgehändigt werden.
Ankündigung der Siegel der Aussteller und von Junker Philipp von Balzhofen (Philipsen Balshöffer), kurpfälzischer Amtmann und Burggraf auf der Starkenburg.
Zeugen: Hans Leffel, Schultheiß zu Biblis, und die Gerichtsschöffen Klaus Kopp, Johann Helfrich, Medard Biebscheimer, Wendelin Kreiß, Wendelin Burg, Hans Scheyder, Konrad Schmit.
Der geben ist uff dornstag nach der heligen dry konnige tag Jn dem Jare dusent funffhundert vnnd sieben.

Finding aid Arcinsys
Nutzungsbedingungen
Virtual Archive

Persistent URL: https://archivum-laureshamense-digital.de/view/sad_a1_nr_20_13
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-375000   
DOI: 10.11588/diglit.37500

Complete
Download

Go to page
Go to page (e. g.: IV, 145, xii)



Universitätsbibliothek HeidelbergUnesco Welterbestätte Kloster LorschBundesland Hessen