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Darmstadt, Hessisches Staatsarchiv, Bestand B 3 Nr. 18

charter

Wiesbaden, 4. November 1297

König Adolf vidimiert folgende mit dem Siegel Werners von Falkenstein versehene, unbeschädigte und unverdächtige Urkunde: Werner v. Falkenstein, Herr zu Münzenberg, bekundet, dass zwischen König Rudolf einer und den Grafen Diether und Eberhard v. Katzenelnbogen, Brüdern, andererseits die Gewässer und Fischeren in Buede und Heche und andere Gewässer bei Biebesheim (Buebens-) a) strittig waren 1) und er als Schiedsmann in dieser Sache bestellt worden war. Nach sorgfältigen Erkundigungen in den Klöstern Eberbach und Lorsch, Prüfung der in Betracht kommenden Urkunden und Befragung von Geistlichen und Laien, hat er die ermittelten Auskünfte dem Grafen Emicho v. Leiningen d. Ä., dem Grafen v. Öttingen und dem v. Kemenat vorgelegt, die daraufhin entschieden, was er kraft seiner schiedsrichterlichen Gewalt bestätigte, dass die genannten Gewässer und Fischereien den beiden Katzenelnbogener Grafen rechtmäßig gehören. Grunddessen hat sie der König in seiner (Werners) Gegenwart in deren Besitz gesetzte 2). Werner ist ferner bekannt, dass nach einer gewissen Zeit König Rudolf die Hälfte dieser Gewässer und Fischereien, die dem Grafen Diether gehört hätte, von dessen Witwe; der Gräfin v. Rheinfels, für 400 Mark Kölner Pfennig kaufte 3). König Adolf bestätigt alle diese Punkte.

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Persistent URL: https://archivum-laureshamense-digital.de/view/sad_b3_nr_18
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-369600   
DOI: 10.11588/diglit.36960

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