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Stadtarchiv Worms, 1 A II, Nr. 125

charter

1479 März 3; 1560 Dezember 27/12 (Bestätigung)

Bestätigung des am 3.3.1479 (uff hayligen Creutztagk, als es funden warde 1479) durch Hartmann Bayer von Boppard (Bopparten), Burggraf zu Starkenburg (Starckenburgk) geschlossenen Vertrags in der Irrung zwischen Propst, Prior und Konvent und der Gemeinde zu Lorsch mit Burgmannen, Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Heppenheim mit ihren zugewandten sechs Dörfern, wegen des Bruchs zwischen Heppenheim und Lorsch bei erneuten Irrungen durch Ulrich Hausner, Burggraf zu Starkenburg (Starckenburgk) und Hans Georg March Keller zu Heppenheim. "Der Frieden geht ane an der Benazheymer bach dem alten Stein, zeucht heruff bis uff die aldtt Weschnitz", diesen sollen die von Heppenheim mit ihren sechs Dörfern haben. Dazu willigen die von Lorsch ein, dass die von Heppenheim einen Graben auf der von Lorsch Gemarkung zur Besserung des Friedens aufgeworfen haben, den sie ohne Zutun der von Lorsch erhalten sollen, doch bleibt das Gehölz auf dem Graben zur Lorscher Gemarkung gehörig."Als dan uff der aldten Weschnitz" soll die Wiese, die jetzt Hermans Nickell hat, der jeweiligen Besitzer einfriedigen, von der Wiese bis "uff unsers gnäd. Herrn Brucken hie jeseidt der Weschnitz" gegen Heppenheim zu "uff Heppenheymer Gemarcken" sollen die von Lorsch den Frieden ohne Hilfe der von Heppenheim und der sechs Dörfer erhalten. "von unsers gnäd. Herrn Brucken jenseidt der Weschnitz uff Lorscher Gemarcken" sollen sie von Lorsch "hienuff bis an Kreissen wiesen" den Frieden ohne der von Heppenheim und der sechs Dörfer Zutun erhalten, "von Kreyszwiesen an hie oben der Weschnitz uff Heppenheymer Gemarckung" sollen die von Heppenheim mit ihren sechs Dörfern ohne Hilfe der von Lorsch den Frieden bis hinauf an "Heylgeswiesen" erhalten. Von Heylgeswiesen an "jeneseits der Weschnitz" auf Lorscher Gemarkung sollen die von Lorsch den Frieden bis hinauf "an das Hembspacher Gescheyde" ohne Zutun der von Heppenheim und der sechs Dörfer erhalten. Da die Notdurft erfordert, den Bach an Orten mit "Rigeln", damit das Vieh nicht durchfalle, zu verbauen, versehen die von Heppenheim mit ihren sechs Dörfern das "obrigste Ort" an Laudenbach "Geschayde"; auch den Wechsel bei "Heylgeswiesen", die von Lorsch den Wechsel "bei Kreissenwiesen" und den "untersten bei Hermans Nickels Wiese".Das Falltor (Falter) "uff der Lörscher Straßen", so in diesem Frieden stehet, soll von beiden Teilen, ein Jahr um das andere erhalten werden.

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